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Sandra macht Party

28.10.12

Am Mittwoch hat der Tag für mich schon früh begonnen, um halb sechs wurde ich von einer PhD Studentin Agnes abgeholt und wir sind mit ein paar anderen Helfern zu der Stelle gefahren, wo ich ihr schon einmal bei der Feldarbeit geholfen hatte. Wir haben dann schnell alles sortiert und sind bei Ebbe raus aufs Watt, um alles für die Messungen vorzubereiten. Danach sind wir zurück zum Auto und haben erst einmal gefrühstückt, Agnes hatte die das Catering an dem Tag gesorgt, dafür haben wir ja auch unsere Arbeitskraft zur Verfügung gestellt. Als die Flut langsam rein kam sind wir wieder schwer gepackt aufs Wasser raus und haben Wasserproben genommen, die wir dann zurück an Land auch gleich ausgewertet haben, währenddessen habe ich ein kleines Nickerchen gehalten ^^ nach einer Mittagsstärkung sind wir dann wieder raus, weitere Proben nehmen und als die Ebbe wieder da war alles abbauen. Und dann kam der schwerste Teil, die genommenen Bodenproben wieder zum Auto zu schleppen. Das war echt eine krass schwere körperliche Arbeit. Gegen 8 hatten wir dann endlich wieder alles eingepackt, verstaut und uns auch noch mal ein bisschen gestärkt und es konnte wieder nach Hause gehen. Aber dieses Mal hatten wir wenigstens ziemlich angenehmes Wetter, kein regen und sogar ein bisschen Sonne.

Donnerstag bin ich noch mal mit Abby ins Labor gefahren und ich habe ihr meine letzten Fragen bezüglich der Datenaufnahme und zum Saubermachen meines Arbeitsplatzes gestellt. Dann hatten wir wieder die Couchsurferin hier und wir haben zusammen mit Scott einen ziemlich guten Film geschaut.

Am Freitag habe ich von zu Hause gearbeitet und bin erst abends in die Stadt geradelt. Ich hatte mich mit ein paar freunden zum Konzert verabredet, wo 4 verschiedene regionale Bands gespielt haben. Das war echt richtig gute Musik und danach sind wir noch für ein Weilchen tanzen gegangen, heyhey, ich war das erste mal weg in Dunedin. Aber die andren haben ziemlich schnell aus dem Staub gemacht und es war wohl um 2 noch zu früh für manche Clubs, da war nämlich noch nichts drin los. Also bin ich dann auch nach Hause.

Samstag habe ich dann mal ein bisschen ausgeschlafen und dann ging es mit Tom, Marta (die beiden sind Freitagabend angekommen) und Scott auf den Farmers Market, dann mussten wir noch Kostüme für Tom und Marta besorgen. Anschließend sind wir mit Frisbee an den Strand, weil das Wetter noch recht schön war und haben gespielt, bis es geregnet hat. Dann noch ein bisschen einkaufen, nach Hause, Essen machen, und für die Halloweenparty vorbereiten, also ein ganz gechillter Tag. Und dann bin ICH zur Party gefahren mit dem Truck von Tom!!! Und die Party war echt der Hammer, also die Kostüme waren einfach genial!!! Wenn ich wieder zurück bin muss ich euch unbedingt Bilder zeigen! Tom ist als kleines Mädchen, Marta als Spinne, Scott als Werwolf und ich als Rotkäppchen gegangen. Es wurden dann auch preise für verschiedene Kategorien verteilt und es wurden vor einer extra hergerichteten Wand Bilder gemacht. Gegen 3 habe ich dann das Handtuch geschmissen und die anderen überzeugt, dass es Zeit wäre mal wieder nach Hause zu fahren und dann ging es nur noch schnell ins Bett.

Sonntag habe ich meinen Ausschlafrekord gebrochen und habe bis halb 12 geschlafen, dann sind wir zu viert in die Stadt zum frühstücken gefahren und danach zum Botanischen Garten ein bisschen das Wetter genießen, es wird langsam wärmer und für die nächste Woche ist immer Sonne angesagt *freu*. Ich bin noch länger dort geblieben, habe ein bisschen gelesen und dann bin ich über den Signal Hill nach Hause gelaufen. Wir hatten grad Besuch von einem Freund von Scott, der hier das Catan spielen eingeführt hat und dann haben wir natürlich auch gleich eine Runde gespielt.

 

1 Kommentar 28.10.12 22:53, kommentieren

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Naseby, Naseby!!!

So, Freitag habe ich von zu Hause gearbeitet, meine Sachen gepackt und dann nur noch darauf gewartet, dass es endlich in den Kurzurlaubgeht. Gegen 6 sind wir dann losgefahren, waren aber erstmal noch fast zwei Stunden einkaufen und dann ging es langsam Richtung Naseby. Als wir endlich angekommen sind war eine Autoladung schon da, die hatten schon ein Rugbeespiel gesehen und sich eingerichtet. Wir hatten auf der Autofahrt ein paar Kleinigkeiten gegessen und als wir dann auch endlich da waren sind wir nach einer Hausführung, das Haus war echtrecht groß und sehr neu alles, weil es erst renoviert wurde, in den örtlichen Pub gegangen. Dort hatten wir uns alle viel zu erzählen, weil ich zum Beispiel auch vorher gar nicht alle gekannt hatte.

Samstag haben wir ein langes und gemütliches Frühstück auf der Terasse gemacht und dann noch auf die dritte Autoladung gewartet, die dann so gegen Mittag eingetudelt ist. Als nächstes hat und Chriss, dessen Eltern das Haus gehört, die Gegend gezeigt und wir sind zu einem 3 Stuendigen Spaziergang aufgebrochen. Die Landschaft war wunderschön, weil es mal wieder ein richtiger Wald war und der war noch ganz jung, weil die Gegend wohl kommerziell genutzt wird und somit immer viele junge Bäume im Wald stehen. Am Ende haben wir in dem Dorf noch zwei Geocatch’s gesucht und dann zum Mittag nach Hause. Nach dem Mittag haben sich fast alle hingelegt, aber ein paar andere Mädels und ich haben sich draußen hingesetzt und nett unterhalten. Abends gab es dann Pizza, ganze 6 Bleche, das hat ein bisschen Vorbereitungszeit in Anspruch genommen. Und nachdem Dinner kam dann Rugbee im Fernsehen, was aber wieder fast alle verschlafen haben ;o) das war echt wie im Landschulheim, wo alle in einemRaum auf dem Boden schlafen.

Sonntag haben wir wieder gemütlich in der Sonne gefrühstückt, dann sind wir mit einer Gruppe von 6 mit den Mountainbikes aufgebrochen. Die eine von uns ist schon seid 8 Jahren kein Rad mehrgefahren, was die Tour etwas in die Länge gezogen hat, aber das war überhaupt nicht schlimm, weil es immer an einem Wasserlaufim Wald entlangging und die Sonne geschienen hat und es einfach mega entspannend war. Als wir wieder zurück waren ist das vierte und letzte Auto auch angekommen und wir waren zu 17t im Haus =o) eine Truppe war schon aufgebrochen zu einer Wanderung, andere wollten Golf spielen, ein paar wieder schlafen und ich bin mit Elli Frisbee  spielen gegangen im Park. Dann mussten wir auch gegen 5 schon mit dem Abendessenkochen anfangen, weil wir danach zu dem jährlichen Quizabend gehen wollten. Dafür haben wir 3 Teams gebildet und jedes Team hatte genau einen Kiwi bei sich, sonst waren wir alles nur deutsche! Der Quizabend war echtwitzig, viele Einheimische alte Kiwis… wir haben mit unseren drei Teams die letzten drei Plätze belegt, davon waren wir aber wenigstes die ersten ;o) Aber das waren auch Fragen, Wo wurde der erste Energiegenerator in NZ angeschlossen? …. Danach wollten noch einige in den Pub, aber ich bin mit zwei anderen zurück zum Haus und wir haben es uns mit einem Tee im Wohnzimmer gemütlich gemacht. Gerade als wir ins Bett sind sind dann die anderen wiedergekommen. Die haben dann noch ordentlich Party im Haus gemacht, hat mich aber nicht allzu sehr vom schlafen abgehalten, dann schon eher der Schnee, der mitten in der Nacht gefallen ist!

Am Montag haben wir zum Frühstück für alle Pancakes gemacht und dann hat sich die Abfahrt etwas lange hingezogen. Mich hat es halt etwas gestört, weil ich mich Nachmittags mit Olga und Scott zum Catanspielen verabredet hatte und wir erst gegen 7 in Dunedin angekommen sind. Auf der Rückfahrt haben wir uns dann noch die Moeraki Boulders angesehen, die auch echt faszinierend sind, wenn man sie vom Näheren betrachtet. Ich hab dann die ganze Autofahrt mit Olga geschrieben und wir haben es dann noch geschafft zu planen, dass sie Pizza holt und danach mit Pizza zum Spieleabend kommt, wir hatten auch noch eine Couchsurferin aus den USA bei uns und haben dann zu viert gespielt. Und als das Spiel dann zu Ende war habe ich mich noch beeilt mit Milan skypen zu können.

 

Dienstag bin ich dann wie immer ins Labor, und bin endlich mit meiner Datenaufnahme fertig geworden. Bilder für das Plakat habe ich auch schon gemacht und jetzt kann ich von zu Hause oder der Stadt aus arbeiten.

1 Kommentar 24.10.12 10:09, kommentieren

Pot luck after Pot luck

16.10.12

Am Montag habe ich erst einmal ein bisschen ausgeschlafen und um 10 gab es dann ein paar Präsentationen von den Masterstudenten zu ihrem Forschungsthema. Dort war dann das ganze Department vertreten und hat den Vorträgen gelauscht. Danach habe ich ein paar Ohrringe gemacht ;o) und war noch eine Runde laufen.

Die restliche Woche bin ich immer ins Labor gefahren und habe fleißig gearbeitet, bin uch ordentlich voran gekommen. Dienstag habe ich mich nach der Arbeit noch mi den Klettermädels getroffen und wir haben festgestellt, dass wir die gleichen Freunde haben und zusammen das kommende We nach Naseby fahren werden, das war ganz witzig. Dann war noch Quizabend und danach bin ich fertig nach Hause gekommen. Mittwoch sind Tom und Marta wieder los gefahren und haben mich alleine zurück gelassen. Donnerstag ist Olga nach der Arbeit vorbei gekommen, wir haben gemeinsam Pizza gemacht und danach einen Film geschaut, das war auch ein richtig schöner Abend. Tja und Freitag habe ich mich nach der Arbeit mit Lisa vom Klettern getroffen, wir haben bei ihr mit ein paar Leuten Lasagne gekocht und danach noch zum Billard spielen mit den Couchsurfern, die sie auch alle kennt. Das ist jetzt echt eine nette große Gruppe. Ich habe die jetzt auch mal zu mir eingeladen, zusammen mit noch Olga und so, dann wir die Bude hier Sonntagabend gut gefüllt sein.

Für Samstag war das Wetter schon super schlecht angesagt, mit Schnee!!!! Da habe ich mir dann nichts vorgenommen, habe ausgeschlafen, ganz viele Kartoffelsalat gemacht, für Samstag und Sonntagabend Pot luck (Buffet, wo jeder was mitbringt), im Internet rumgeguckt,…. Nachmittags habe ich mich dann mal aufgerafft und bin in die Stadt zum Schwimmbad geradelt, habe ein paar Bahnen gezogen und von dort hat mich dann eine Masterstudentin abgeholt und hat mich mit zu Abby genommen. Dort waren dann auch fast nur Leute, die ich schon kannte, das war ganz nett und einen Masterstudenten aus der Schweiz habe ich noch kennen gelernt, mit dem bin ich dann danach noch zu einer Hausparty mitgekommen, aber auch nicht für zu lange.

Sonntag habe ich den ganzen Morgen mit Milan geskypt und gegen Mittag bin ich mit Olga und ihrem Mitbewohner Rob an den Anfang der Catlins (südlich von hier) zum Nuggetpoint gefahren. Eigentlich wollten wir wandern gehen, aber eine Spazierfahrt war auch mal ganz schön! In den Catlins ist die Landschaft einfach wunderschön, Steilküsten, Strände, viele Tiere und raues Wetter. Als ich dann wieder zurück war habe ich alles für meinen Besuch vorbereitet und um 7 sind dann die ersten eingetrudelt. Auf den nächsten Schwung mussten wir dann leider eine Sunde warten, da hatten sich einige verspätet, aber dann hatten wir ein super gutes Buffet mit Lasagne, Cannelonie, Chili, Paella, Salat, Dip und ganz vielen Kuchen, die eine hat sogar Pralinen selbst gemacht, die richtig gut waren!

Montag habe ich dann mit ein paar anderen Leuten einer PhD Studentin bei ihrer Feldarbeit geholfen, im Watt Muscheln sammeln und zähen und wieder vergraben. Es war eigentlich ganz nett, aber das Wetter war echt der Horror, mega windig und der Wind war eisig kalt, direkt vom Südpol. Gegen Mittag waren wir dann erst halb fertig, aber mit den Nerven völlig ^^ deshalb haben wir eine Pause eingelegt und haben dann Dienstag erst wieder weiter gemacht. Montag war ich dann noch mit meinen schmerzenden Füßen beim Arzt, der mir natürlich nicht helfen konnte, o ich aber im Vornherein erstmal 150$ für zahlen durfte. Dienstag bin ich Nachmittag noch mal nach Schuhen gucken gegangen, aber habe auch nicht wirklich was Besseres gefunden, als ich schon habe. Dann musste ich erstma meinen Frust ablaufen gehen und abends haben Scott und ich Nacos gemacht, voll lecker!

2 Kommentare 16.10.12 21:49, kommentieren

Es geht hoch hinaus

7.10.12

Mittwoch und Donnerstag war ich auch wieder in Portobello, eigentlich wollte ich Mittwoch mit Olga Squasch spielen gehen, aber weil der Wind so stark war, konnte ich nicht frühzeitig von der Arbeit aufbrechen und so mussten wir es auf Donnerstag Nachmittag verschieben. Es hat auch Spaß gemacht und dafür, dass ich schon seid Ewigkeiten nicht gespielt habe war ich auch ganz gut. Da hätte ich mir manchmal einen etwas energetischeren Partner gewünscht, aber ich war ja froh, dass ich überhaupt gespielt habe, also nicht beschweren! Donnerstag sind dann Tom und Marta auch wieder gekommen und wir haben noch ein bisschen abends gequatscht.

 

Am Freitag habe ich morgens zu Hause gearbeitet und bin gegen Mittag zu einem Treffen des Trampingclubs der Uni gegangen. Und habe mich bei denen in den E-Mailverteiler aufnehmen lassen, damit ich über die nächsten Ausflüge informiert werde. Außerdem habe ich einen Kletterkurs für das Wochenende gebucht. Danach war ich beim 3$ Lunch, war aber nicht so berauschend. Nachmittags habe ich einen Stadtbummel gemacht, mich mit Olga auf einen Kaffee getroffen und dann abends mit dem Kletterkurs in eine Boulderhalle. Ich war ja schon einmal mit Milan bouldern und das war nicht besonders erfolgreich, nach kürzester zeit waren meine Arme schlapp.  Dieses Mal wurde uns gesagt, worauf wir achten müssen und es hat wesentlich besser geklappt. Zuerst sind wir ungesichert gebouldert und danach wurde uns erklärt, wie wir den anderen sichern und wir unter Aufsicht unseres Sicherers die Wand hoch. Leider musste der Trainer früher los, weshalb wir nur so ne gute Sunde an der Wand hatten. Dafür haben wir uns Sonntag eine Stunde früher getroffen, um die Zeit wieder aufzuholen. Danach habe ich mich noch mit Tom, Marta und Olga zum Abendessen getroffen, eigentlich um danach noch Livemusik hören zu gehen, aber das haben wir dann doch ausfallen lassen und sind anstelle dessen zu uns und haben Siedler gespielt. War aber auch ganz nett so.

 

Samstagmorgen/-mittag wieder auf den Farmersmarket, danach noch ein Einkauf und dann sind wir mit Olga zu uns und haben eine Art Brunch gehabt. Marta hatte Schinken aus Spanien bekommen, und den wollten alle probieren. Nebenbei habe ich einen Apfelhefekuchen gebacken, den wir dann in einer Pause vom Siedler spielen gegessen haben. Nachmittags war ich noch eine Runde raus, bei uns hinterm Haus auf den Berg und dann ging es schon wieder los auf eine Abschiedparty von Leuten, die ich vorher noch nie gesehen hatte ;o) Aber ein paar andere Leute dort kannte ich wenigstens und es gab viele Kleinigkeiten zu essen. Danach waren wir noch auf einer Party mit dem Motto „in and over the ocean“. Tom hat einen großen Karton so zugeschnitten, dass er ihn anziehen konnte und ist dann als Boxjellyfish gegangen, Olga hat sich ein Haigebiss gebastelt, was sehr witzig war und ich habe mir Muscheln ins Harr und Ohr gemacht, mich blau angezogen und war der Ocean ;o) Sind aber nicht sooo lange geblieben, war etwas ruhig die „Party“.

So bin ich dann aber wenigstens Sonntag ganz gut aus dem Bett gekommen. Mit mal wieder Gegenwind, der Wind dreht schon die ganze Woche so, dass ich beide Male Gegenwind habe, in die Stadt, wo wir uns für die zweite Klettertour getroffen haben. Zuerst ging es nach Port Charmers, wo wir auf einer recht glatten, aber weniger steilen Wand geklettert sind und danach zum Longbeach, wo es an einer richtigen Kletterwand hoch hinaus ging. Es hat super viel Spaß gemacht und bisher fühle ich auch noch keinen Muskelkater. Außerdem waren ein paar echt nette Leute dabei, mit denen ich mal Nummern getauscht hab. Vielleicht ergibt sich ja noch eine Klettertour oder ähnliches. Der Abend verlief dann aber doch etwas ruhiger.

7.10.12 09:09, kommentieren

Sandra allein zu Haus

Dienstag war Abby endlich mal wieder im Labor und wir sind zusammen ein paar Spezies durchgegangen, dabei habe ich festgestellt, das ich wesentlich genauer gearbeitet hatte, als sie es gemacht hätte, also kann ich wohl ein paar Grad runter drehen. Leider sind wir nicht alle durchgegangen, weil sie nicht so viel Zeit hatte und angeblich auch nicht so lange durchs Mikroskop gucken kann, dafür hat sie ja jetzt auch mich P naja, viel hat das kommen nicht gebracht, aber jetzt weiß ich zumindest wie es weitergeht und ich kann selbstständig an meinem Projekt weiterarbeiten. Muss ich ja auch langsam, weil der Kongress rückt immer näher.

Mittwoch konnte ich allerdings nicht ins Labor, weil keiner gefahren ist, da hab ich dann an meinem Bericht geschrieben und mit Milan geskypt, der auch schon früh zu Hause war, weil er sich ein Kattamesser ins Bein gerammelt hatte und nach dem Krankenhausaufenthalt nach Hause ist…..

Dafür war ich dann Mittwoch umso fleißiger und habe Bryozoan von anderen Bryozoan abgekratzt und in verschiedene Dosen aufgeteilt.

 

Freitag bin ich wieder zur Arbeit und habe mein Rad mitgenommen, als ich dann gegen 3 nicht mehr weitermachen konnte, weil meine Augen zu müde wurden vom Mikroskopieren habe ich mich aufs Rad geschwungen und bin nach Hause gefahren. Dort habe ich mir dann was zu Essen gemacht und hauptsächlich den ganzen Abend mit Milan geskypt.

 

Am Samstag sind wir zum Farmersmarket und danach mit Olga und Jun (ein Japaner, der Name wird wahrscheinlich anders geschrieben ^^) zu einem Wanderweg. Eigentlich hatten wir überlegt eine zweitages Tour zu machen, dann eine eintages, dann hieß es einen Nachmittag und als es am Morgen recht windig war wurde daraus nur noch eine ein bis 2 Stunden Tour, was mich etwas geärgert hat. Naja, aber wenigstens sind wir überhaupt noch los. Der Weg war auch echt schön, hat im Regenwald angefangen, dann ging es immer weiter hoch, wo die Vegetation etwas trockener war und dann noch weiter oben nur noch kniehoher Busch. Von dort hatte man eine wunderschöne Aussicht. Dort haben wir dann kurz Pause gemacht, uns unterhalten und danach wieder runter. Da es noch nicht so spät war bin ich dann das erste Mal richtig in unseren Bead Shop gegangen und habe natürlich auch gleich ein paar Ohrringe gemacht. Scott ist an dem Abend zu einer Party, wo ich fast keinen kannte, deshalb bin ich dann doch lieber zu Hause geblieben und habe nen Film geguckt. Also bisher ein sehr ruhiges Wochenende.

 

Der Sonntag sah von drinnen gar nicht gut aus und war auch nicht gut angesagt, aber als ich gegen Nachmittag mal raus bin ist mir regelrecht eine Hitzewelle entgegen gekommen. Statt zur Bibliothek und dann ins Schwimmbad zu gehen habe ich mich um entschieden und bin zum Strand. Der ist mit dem Rad doch schon ne gute halbe Stunde entfernt und deshalb war ich dort bisher auch noch gar nicht. Dort bin ich dann gemütlich am Strand langgelaufen, der echt schön ist und danach wollte ich in das Freibad, welches direkt am Strand ist, mit Blick aufs Meer. Leider sollte das erst am Montag aufmachen, also musste ich doch ins Schwimmbad, wo ich aber wenigstens mal für den Schülertarif schwimmen konnte.

 

Am Montag und Dienstag war ich dann wieder ganz fleißig bei der Arbeit und ganz einsam zu Hause, weil Montag Scott auch noch in den Urlaub ist und ich nun für ein paar Tage das Haus allein hüte.

2.10.12 10:12, kommentieren

Eine schöne Woche mit einem noch schöneren Wochenende

12.09.12

Montag war ich schon früh bei der Arbeit und hatte dann die Möglichkeit mit zwei Skippern raus aus den Hafen zu fahren, um Wasserproben zu holen, dass muss jede Woche gemacht werden. Ich hatte grad noch genug Zeit mich in ein paar Wetterfeste Klamotten zu schmeißen und schon sind wir los. Mit 40 Knoten übers Wasser und der Wind war eisig kalt. Aber es war mal wieder eine schöne Abwechslung und in dem Schnellboot, nur ein kleines ist mir auch nicht schlecht geworden. Nachdem wir die Proben genommen hatten hat mir der Skipper die Instrumente erklärt und meinte dann, dass ich ja jetzt zurückfahren kann, das habe ich mir nicht zweimal sagen lassen!!! Auf dem Rückweg haben wir auch wieder ein paar Seelöwen gesehen. Dann brauchten wir noch ein paar Algen und ich musste immer vorwärts- rückwärts die Algen anpeilen. Als ich das Einparken allerdings nach dem ersten Mal nicht gleich geschafft hatte, zu viel Wind, musste ich das leider den anderen überlassen.

Dienstag war das Wetter mega schlecht angesagt, weshalb wir ja auch nicht ins Fjordland gefahren sind, und ich hatte mir schon überlegt bei schlechtem Wetter einfach zu hause zu bleiben. Nachdem ich also um 7 einmal aus dem Fenster gesehen hatte bin ich ganz schnell wieder unter die Bettdecke und das war auch gut so!!! Im Laufe des Tages hat es geschneit, gehagelt, geregnet, die Sonne geschienen und alles nicht nur einmal, außerdem war es unheimlich kalt. Ich habe viel für die Arbeit gelesen und raus geschrieben, ein bisschen Sport gemacht und gelesen. Abends wollte ich eigentlich noch zum Quizabend, wozu ich abgeholt werden sollte, aber als es kurz vorher wieder Unmengen an Hagel gab wurde daraus leider nichts und Scott musste für einen Filmabend herhalten.

Mittwoch bin ich auch wieder hier geblieben, im Labor komm ich grad ohne Hilfe nicht weiter und Abby hat erst Montag Zeit. Also wieder mehr gelesen, Mittags bin ich in die Stadt, habe ein bisschen bei der Gartenarbeit im Unigarten geholfen und habe mir wieder eine Vorlesung angesehen. Habe leider kaum was verstanden, weil der Typ voll genuschelt hat und mit Akzent geredet hat und das auch noch leise, da musste ich echt aufpassen nicht einzuschlafen. Dann bin ich noch Schwimmen gegangen und dann habe ich das erste Mal mit Ma.-Sü. geskypt, endlich!!!

 

 

Donnerstag war ich dann mal wieder in Portobello arbeiten, ich meine zu Hause arbeite ich ja auch, aber wenn man dort ist fühlt man sich, als wenn man mehr gearbeitet hätte, auch wenn das gar nicht so sein muss. Zum Beispiele habe ich mal wieder scones (Brötchen) gebacken, dafür sind immer die Zutaten da und die Mitarbeiter freuen sich.

Freitag bin ich wieder zu hause geblieben, weil keiner nach Portobello gefahren ist, also konnte ich auch nicht dort hinkommen. Dafür habe ich schon mal mit meinem Bericht für Bremen angefangen, war joggen, und nachmittags in der Stadt die Kleider abholen, für die ich das letzte Mal nicht genug Geld dabei hatte, dabei ist auch noch ein Pulli mit über den Tresen gewandert. Abends habe ich mich mit den Couchsurfern getroffen, es gab ein 3$ Dinner mit Film. Naja, das Essen war nicht besonders und über den Film wollen wir gar nicht erst reden. Aber wir haben nett zusammen gesessen und uns unterhalten, wenigstens etwas. Und weil wir am Ende die Letzten waren konnten wir auch noch alle Reste haben, unter anderem mehrere kleine Muffins. Danach bin ich nach Hause, wo Olga und die WG noch am quatschen waren und zusammen haben wir dann noch eine Runde Siedler gespielt. Ich habe Olga gefragt, ob wir am nächsten Freitag Milan vom Flughafen abholen können und sie hat zugesagt, das ist super, weil dann überrasche ich ihm dort^^

 

Das Wochenende begann mal wieder mit dem Farmersmarket, wo wir ein zweites Mal für die Reise ins Fjordland eingekauft haben. Danach ging es noch groß alle weiteren Sachen einkaufen und während die anderen Squash gespielt haben bin ich mal in das Otago Museum gegangen, was auch echt gut ist. Außerdem haben wir noch etwas sehr traditionelles gemacht, ein Naked Rugby Game gesehen, ja richtig, hier spielen Studenten im Winter nackt Rugby, war mal ganz witzig anzusehen, aber öfter muss ich das auch nicht haben, ein paar Bilder habe ich aber natürlich davon gemacht. Danach habe ich den ganzen Nachmittag mit Milan geskypt und wir haben unsere Wanderungen im Dezember und Januar gebucht, endlich! Abends ging es dann wieder in die Stadt, mit leichten Komplikationen, an diesem Abend war das Rugby Game Neuseeland gegen Südafrika in Dunedin und wir mussten auf unserem Weg in die Stadt an dem Stadion vorbei, das hat etwas zeit in Anspruch genommen. In der Stadt haben wir natürlich auch das Spiel angesehen, in einer größeren Runde und danach noch nett zusammen gesessen.

 

 

Sonntag ging es für uns drei, Tom, Marta und mich früh aus dem Bett. Wir hatten ja alle noch nichts gepackt und um 10 wollten wir los fahren, auf dem Weg haben wir noch ein paar Sachen von der Uni abgeholt und dann sind wir durchs Nichts gefahren. Obwohl, so kann man das gar nicht sagen, schließlich war die Landschaft echt schön. Überall Schafe mit ihren kleinen Lämmchen, viele grüne Wiesen, grüne und gelbe Berge, häufig mal ein Flüsschen und dann auch irgendwann schneebedeckte Berge und zwar große Berge! Am Manapori Lake angekommen haben wir das alle Habseligkeiten ins Boot umgeladen und mit dem über den See, auf die andere Seite, unterwegs haben wir noch versucht einen Fisch zu angeln, aber leider erfolglos. Am anderen Ufer mussten wir noch etwas warten, weil wir zu früh waren. Dann hat uns der Hostelbesitzer Billy, mit dem Tom und Marta sich ganz gut verstehen, abgeholt und über einen Bergpass zum Hostel gebracht. Dort haben Tom und Marta das Boot entladen und Billy hat mir die Stelle gezeigt, wo Wasser von einem großen unterirdischem Wasserkraftwerk aus dem Manapori Lake in den Doubtful Sound fließt. Witziger Weise ist dort eine Seerobbe in der Strömung geschwommen. Zum Abendessen waren wir dann auch bei Billy eingeladen, der ist übrigens der einzige Bewohner dieser Gegend. Er hat und Omeletts mit Fischlarven gemacht, das ist hier wohl super traditionell und unglaublich teuer, weil die Fischlarven so schwer und selten zu fangen sind. Aber Billy fischt und schließt alles selbst, so war es nicht ganz so teuer. Hat auch ganz interessant geschmeckt und danach gab es noch einen selbstgebackenen Kuchen mit Eis. Die beiden meinten schon, dass Billy sie oft verwöhnt, ich kann nichts anderes behaupten. Danach sind wir alle ziemlich müde ins Bett gefallen.

 

 

Montag ging es früh raus, trotz schlechter Wettervorhersage. Morgens hat es auch die ganze Zeit geregnet, aber wir waren mit 3-4 Schichten plus Ölzeug ganz gut ausgestattet. Noch als wir das Boot ins Wasser gelassen haben, haben wir schon die ersten Delphine zu Gesicht bekommen, auf die wir prompt losgesteuert sind. Wir haben dann für Marta das Verhalten analysiert, indem wir in 20 min. Schritten von 200m, auf 100m, auf 20m und wieder zurück, uns den Tieren genährt sind und das Verhalten dabei notiert haben. Als wir nah dran waren haben wir für Tom ein paar Fotos gemacht, der studiert eher die Population und Marta die Auswirkung von Tourismus auf die Tiere. Sie hat auch ein bezahltes Projekt und so können sich die beiden ihre Ausflüge und Arbeit finanzieren. Es war schon echt cool so viele ca.12 zu dem Zeitpunkt so dicht zu sehen und ab und an hat auch mal einer einen Sprung gezeigt. Danach sind wir richtig in den Fjord rein gefahren, entlang an unzähligen Wasserfällen, die schon ganz oben in den schneebedeckten Bergen ihren Ursprung nehmen. Und die Berge waren voll bewachsen mit dem dichtesten Regenwald, wie man sich nur vorstellen kann. Wir sind dann auch mal an die Wasserfälle ran gefahren und haben eine leichte Briese abbekommen. Zum Mittag gab es zuerst Tütensuppe und später noch Sandwiches und Äpfel. Viel getrunken habe ich natürlich nicht, damit ich nicht sofort aufs Klo musste. Auf dem Weg haben wir außerdem noch so um die 5 Pinguine gesehen, die durchs Wasser gesurft sind. Nachmittags haben wir dann noch mal eine große Gruppe an Delphinen gesehen, die wir fotografiert haben. Dieses Mal sind sie sogar noch näher gekommen und manchmal unter dem Boot durchgetaucht. Am Ende wurde es dann wider etwas kälter, als die Sonne, die sich gegen Mittag durchgeschlagen hatte, oft hinter den Bergen verschwand. Nach dem Bootstrip gab es erstmal einen heißen Tee und dann war ich noch ein bisschen im Regenwald auf einem Track spazieren. Nach einer heißen Dusche habe ich dann für uns Abendessen gekocht, Reis mit gebratenem Gemüse und einer Kokonussmilch-Peanutbutter-Soja-Sauce. Nach dem Essen haben wir nur noch jeder so rumgedumpelt.

 

 

Am Dienstag ging noch ein bisschen früher raus und wieder hatten wir direkt vor dem Hostel Glück ein paar Delphine zu sehen. Dieses Mal haben wir für Marta auch noch akustische Aufnahmen gemacht, um die Gesprächigkeit zu messen. Danach haben wir noch eine andere Gruppe mit dreidimensionalen Kameras fotografiert, um die die Größe der Tiere abschätzen zu können. Das war alles während des Vormittags. Dann gab es wieder Suppe und später Sandwiches und wir sind mit vollspeed über den Fjord gedüst. Leider haben wir den ganzen Nachmittag keine Delphine oder ähnliches mehr gesehen, nur eine Robbe, die einen Fisch totgeschlagen hat. Nachmittags sind wir dann noch mal zu Billy auf einen Tee, der freut sch immer über Besuch und ist ja auch total gastfreundlich. Und nach dem Abendbrot sind wir noch mal zu ihm, eigentlich um mit ihm einen Truck für Tom und Marta abzuholen und dabei ein paar Possums zu schießen, aber weil es etwas geregnet hat sind wir bei ihm für einen weiteren Tee geblieben und dann nach Hause noch was lesen.

 

 

Mittwoch bin ich nicht mit den beiden raus, weil es hier auch ein paar schöne Tracks gibt, die ich mir auch mal anschauen wollte. Also musst ich auch nicht ganz so früh aufstehen und nach dem Frühstück hat Billy mich mit warmen Wanderklamotten und einem Funkgerät ausgestattet und los gings. Vormittags bin ich den alten Doutful Sounds Track gewandert, der war richtig cool, immer rauf und runter, über kleine Brücken und Holzwege, wo der Boden zu weich war. Ich habe natürlich ganz viele Fotos gemacht, erklären kann man so einen Weg ja kaum. Auf jeden Fall hat er Spaß gemacht und dank Billies Pullover war ich auch sehr warm eingepackt, schon viel zu warm, meine Regenjacke war nur von innen und nicht von außen nass ^^ Danach habe ich zu Hause ein schnelles Mittagessen gehabt und bin dann den zweiten Weg gelaufen, den Hanging Valley Track. Der ging hinzu nur aufwärts und wären dort nicht überall Wegweiser gewesen hätte ich nie gedacht, dass ich gerade auf einem Track laufe, es ging die ganze Zeit über Wurzeln und Steine und dann hier und da eine Bachüberquerung. Am Ende hatte ich eigentlich gar keine Lust mehr, aber mittendrin aufhören geht ja auch nicht, also bin ich so weit, bis ich zum Wasserfall gekommen bin und mir ziemlich sicher war, dass der Track dort zu Ende war. Der Weg zurück war nicht ganz so schön, weil durch das ständige bergab und die vielen Steine und Wurzeln und das überall anzutreffende Wasser war der Weg sehr rutschig und man musste schon immer sehr gut aufpassen, wo man gerade hintreten wollte. Aber ich bin zwei Wanderwege mit einer veranschlagten Zeit von 8 Stunden in 4 1/2 Stunden gelaufen, da kann man danach dann ja auch etwas fertig sein. Danach hatte ich eine heiße Dusche, heiße Schokolade und einen bequemen Nachmittag vorm Laptop vor mir. Ich habe dann so lange nen Film geguckt, bis die anderen beiden zurück waren und wir gegessen haben. Als es dann dunkel war sind wir zu Billy, um diesen Abend Possum schießen zu gehen und den Track abzuholen. Ich hatte glaub ich ein gutes Ohmen für die Tiere, auf dem Hinweg haben wir keines geschossen, die waren immer zu schnell außer Sichtweite und auf dem Rückweg nur 3 oder 4, sonst sind 10 auf einer Strecke normal. Aber darüber war ich ganz froh, nicht unbedingt wegen der Tiere, die sind hier halt echt eine Plage und müssen so gut wie möglich ausgerottet werden, sondern eher weil ich hundemüde war. Die Autofahrt war auch etwas anstrengend, weil Billy, so lieb er auch ist, sich immer nur übers Tiere schießen unterhalten kann und er dann immer „Witze“ gemacht hat, dass ich das nächste Possum schießen soll…. Was ich natürlich nicht gemacht habe und ich habe auch nicht den Tieren das Fell von der Haut gerupft; Hier sind die Methoden noch sehr wild!

 

 

Donnerstag haben wir alle ein bisschen ausgeschlafen, bis 8, zusammen gefrühstückt und dann sind die beiden aufs Boot und ich habe meine Sachen gepackt. Eigentlich sollte ich in den Bus um viertel vor 3 nachmittags, aber ich hoffe noch, dass ich in den um 11 rein passe, sonst wird das alles etwas spät heut.

Und ich habe den Bus leider nicht bekommen. Bin dann gegen 3 mit dem gefahren, habe darin einen Australier kennen gelernt, der ganz nett war und sehr gesprächig. Außerdem bin ich im Bus aufgestanden und habe alle Passagiere gefragt, ob sie am gleichen Tag noch nach Dunedin fahren würden, brauchte ja noch eine Mitfahrgelegenheit. Leider nicht, dafür hat sich ein Franzose gemeldet, der einen anderen Franzosen kannte, der den nächsten Tag nach Dunedin fahren wollte. Also wurde ich von dem Australier mit dem Auto nach Te Anau gefahren, wo ich in einem Hostel die beiden Franzosen wieder getroffen habe und der eine war auch gleich bereit mich den nächsten Tag mitzunehmen. Abends waren wir dann noch zu dritt unterwegs in zwei Bars, in der einen wurde Miss NZ gewählt, die musste dann einen Reifen wechseln, Bierkisten schleppen und grillen ;o) dann waren wir noch Billard spielen und haben noch bis Mitternacht bei mir im Zimmer gesessen und Bier getrunken.

 

 

Den nächsten Morgen ging es dann mit dem einen Franzosen los, der war schon 30, aber voll nett und wir haben uns die ganze Fahrt super unterhalten. Er hat mich sogar nach Hause gebracht und wollte noch nicht mal Geld annehmen, dafür hat es sein Essen bei mir warm gemacht und wir haben noch gemeinsam Lunch gehabt. Dann habe ich ein bisschen rumgewühlt, zwei Wäscheladungen, Einkaufen, Duschen, Kochen und dann hat mich Olga abgeholt und auf ging es zum Flughafen Milan abholen!!! Der hatte auch nur eine kurze Verspätung und gegen halb acht waren wir dann glücklich bei mir, wo es noch überbackene Nachos gab und danach ein ausführliches Wiedersehen!

 

 

Samstag haben wir nur begrenzt ausschlafen können, der Tag war ja voll durchgeplant, morgens sind wir noch mit Scott auf den Farmersmarket und dann weiter mit dem Rad auf die Peninsula entlang der Hafenstraße, also die, wo es fast gar nicht auf und ab geht. Der Wind war leider von der falschen Seite, aber wenigstens nicht ganz so stark. Wir sind dann die ganze Insel einmal lang gefahren, bis vorne zur Albatrosstation. Dort haben wir dann zufällig einen Freund der WG getroffen, der dort mal gearbeitet hat und Freunden die Station zeigen wollte und uns netter Weise mit eingeladen hat ^^ So haben wir ein Albatrossjunges von relativ nah zu Gesicht bekommen. Danach  sind wir wieder ein kleines Stück zurück, wo unsere Penguinlodge war. Dort hatten wir eigentlich damit gerechnet, dass wir einfach zum Strand laufen könnten, das war aber leider Privatgelände und wir mussten eine geführte Tour buchen, um die Pinguine sehen zu können, das hat sich aber voll gelohnt, weil die Tiere waren richtig nah und man hat ein paar Hintergrundinformationen bekommen. Anschließend war es Nudeln auf der Terrasse bei Sonnenuntergang. Ein wunderschöner Tag geht wunderschön zu Ende.

 

 

Sonntag hat uns wieder die Sonne geweckt und wir sind mit dem Rad die Highcliff Road gefahren, das heißt über die Berge, was dementsprechend anstrengend war. Wenigstens hatte der Wind nicht gedreht und wir hatten Rückenwind. Auf der Fahrt hatten wir wunderschöne Blicke über den Hafen und auf der anderen Seite das Meer und die ganzen Schafe auf den bergen drum herum. Trotz der Anstrangung haben wir uns überlegt noch zum Sandflybay herunterzufahren, also den ganzen Berg wieder runter. Aber das hatte sch vollkommen gelohnt, der Stand war einzigartig mit Sanddünen und Steilklippen und wir haben Unmengen an Seelöwen direkt neben und gehabt. Dort gab es dann Mittag und nach der Stärkung mussten wir den Berg zur Straße wieder hoch strampeln. Am Ende hatten wir noch schöne Blicke auf die Stadt und natürlich eine geniale Abfahrt. Wieder zurück zu Hause haben wir uns ein bisschen ausgeruht und dann Dinner gekocht, Olga war zum Essen und Siedler spielen eingeladen. Wir hatten dann noch einen schönen Abend, allerdings nicht so lang.

 

 

Montagmorgen gab es ein Sonntagsfrühstück ^^ und danach sind wir wieder mit den Rädern in die Stadt, also zuerst zu den Botanischen Gärten, wo jetzt immer mehr Blumen anfangen zu blühen und dann ein 3$ Lunch und anschließend einen kleinen Stadtbummel. Den Nachmittag haben wir dann in Zweisamkeit mit Kuchen und Gitarrespielen verbracht, bis Milan dann leider halb 6 abgeholt wurde. Aber wir hatten ein richtig schönes Wochenende und das Wetter hat super mitgespielt, wir sind sogar ein bisschen braun geworden.

24.9.12 11:00, kommentieren

Boom Bang

9.09.12

Der Freitagabend war echt schön, nach der Arbeit war ich beim Fahrradplatz und habe mir eine neue Gangschaltung eingebaut, weil bei der alten die Feder gebrochen war. Dann waren wir mit ca. 25 Leuten essen und danach sind wir zum Konzert mit allen. Die “Vorband” war ein Kumpel von Tom, der selbst Beatbox, Gitarre und Gesang gemacht hat und zwischendurch immer Sachen aufgenommen hat, die er dann wie ein DJ abgespielt hat, das war echt super gut und da habe wir schon angefangen zu tanzen. Die eigentliche Band Sola Rosa war auch ganz gut, obwohl ich den anderen fast besser fand und wir haben ungefähr 3 Stunden mit allen durchgetanzt, voll cool! Danach haben mir Freunde von Tom und Marta angeboten mich nach Hause zu bringen, was ich gern angenommen habe, die anderen sind noch weiter gezogen.

Samstagmorgen ist Rachel dann abgereist, auf die Nordinsel und wir waren gegen späten Vormittag beim Farmersmarket, danach bin ich noch ein bisschen Shoppen gewesen und habe 3 Kleider für weniger als 30 Euro in einem Second Hand Laden gefunden, die sind voll schön! Dann bin ich nach Hause, weil es mir zu warm wurde im T-Shirt. Olga war zu besuch und die hatten  überlegt draußen Siedler zu spielen, wo ich natürlich auch gleich dabei war. Irgendwann wurde es dann leider zu windig und wir mussten nach drinnen verschwinden. Abends habe ich mit Milan geskypt und bin recht früh ins Bett.

Sonntag morgen habe ich mich mit Scott auf der Terrasse zum Frühstücken getroffen und wir haben überlegt ein bisschen was im Garten zu machen, weil wir sonst keine Pläne hatten. Dann haben wir also Unkraut gezupft, Kartoffeln ausgegraben, den Boden etwas aufgelockert, der ist hier unglaublich lehmig! Und dann haben wir noch den Hühnerstall nach unten in der eigentlichen Garten geholt, wo wir ihn wieder aufgebaut haben und wo auch bald 3 Hühnern drin sitzen sollen. Charles, ein Freund der WG hat dann gefragt, ob jemand mitkommen möchte zum Schiessen!!! Ja richtig, schießen. Das habe ich mich nicht zweimal fragen lassen, wann bekommt man schließlich so eine Gelegenheit. Also sind wir zu zweit Richtung Süden, wo eine alte Miene ist und wo öfter Leute schießen üben. Dort haben wir ein paar Ziele aufgebaut und er hatte zwei Schrotflinten und zwei andere Gewähre dabei, die ich dann alle mal ausprobieren konnte. Leider hatte er Ohrschützer vergessen, weshalb ich mich mit wenig Schüssen begnügt habe, damit meine Ohren nicht ganz taub würden. Mit der Schrotflinte habe ich zuerst immer das falsche Auge zu gemacht und dann hatte ich nur noch einen Schuss mit dem richtigen Auge, den ich auch sofort verwandelt habe. Also es war mal eine coole Erfahrung, aber mein neues Hobby wird es sicher nicht. Danach wollte ich mir noch einen Vortrag in der Art Gallery anhören, wo ich aber zu spät kam und nur noch 10 Minuten mitbekommen habe. Abends haben wir lecker zusammen gekocht, es gab Nachos mit Gemüse und Käse überbacken, dazu Sour Cream und Salsa Soße, voll geil, das werd ich jetzt sicher öfter mal machen! Danach gab es noch warmen Apfelkuchen mit Eis und Sahne, also ein richtiges Sonntagsessen!

 

                                                                                                                                 12.09.12

Montag war ich schon früh bei der Arbeit und hatte dann die Möglichkeit mit zwei Skippern raus aus den Hafen zu fahren, um Wasserproben zu holen, dass muss jede Woche gemacht werden. Ich hatte grad noch genug Zeit mich in ein paar Wetterfeste Klamotten zu schmeißen und schon sind wir los. Mit 40 Knoten übers Wasser und der Wind war eisig kalt. Aber es war mal wieder eine schöne Abwechslung und in dem Schnellboot, nur ein kleines ist mir auch nicht schlecht geworden. Nachdem wir die Proben genommen hatten hat mir der Skipper die Instrumente erklärt und meinte dann, dass ich ja jetzt zurückfahren kann, das habe ich mir nicht zweimal sagen lassen!!! Auf dem Rückweg haben wir auch wieder ein paar Seelöwen gesehen. Dann brauchten wir noch ein paar Algen und ich musste immer vorwärts- rückwärts die Algen anpeilen. Als ich das Einparken allerdings nach dem ersten Mal nicht gleich geschafft hatte, zu viel Wind, musste ich das leider den anderen überlassen.

Dienstag war das Wetter mega schlecht angesagt, weshalb wir ja auch nicht ins Fjordland gefahren sind, und ich hatte mir schon überlegt bei schlechtem Wetter einfach zu hause zu bleiben. Nachdem ich also um 7 einmal aus dem Fenster gesehen hatte bin ich ganz schnell wieder unter die Bettdecke und das war auch gut so!!! Im Laufe des Tages hat es geschneit, gehagelt, geregnet, die Sonne geschienen und alles nicht nur einmal, außerdem war es unheimlich kalt. Ich habe viel für die Arbeit gelesen und raus geschrieben, ein bisschen Sport gemacht und gelesen. Abends wollte ich eigentlich noch zum Quizabend, wozu ich abgeholt werden sollte, aber als es kurz vorher wieder Unmengen an Hagel gab wurde daraus leider nichts und Scott musste für einen Filmabend herhalten.

Mittwoch bin ich auch wieder hier geblieben, im Labor komm ich grad ohne Hilfe nicht weiter und Abby hat erst Montag Zeit. Also wieder mehr gelesen, Mittags bin ich in die Stadt, habe ein bisschen bei der Gartenarbeit im Unigarten geholfen und habe mir wieder eine Vorlesung angesehen. Habe leider kaum was verstanden, weil der Typ voll genuschelt hat und mit Akzent geredet hat und das auch noch leise, da musste ich echt aufpassen nicht einzuschlafen. Dann bin ich noch Schwimmen gegangen und dann habe ich das erste Mal mit Ma.-Sü. geskypt, endlich!!!

1 Kommentar 14.9.12 06:08, kommentieren